Technologie von Viskosimetern

 

Vibration und Resonanz

Messung der Viskosität in Flüssigkeiten

 

Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids.

Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid, je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es und kann damit, gleiche Bedingungen vorausgesetzt, schneller fließen.

Ein Prozessviskosimeter wird für die kontinuierliche Messung der Viskosität von Flüssigkeiten in Rohrleitungen oder Tanks eingesetzt.

Das Gerät funktioniert über spezielle Wellen, die in dem jeweiligen Prozessmedium erzeugt werden.

Die Art der Wellen ist von hoher Wichtigkeit, da die Viskosität von Flüssigkeiten nur unter Scherbeanspruchung gemessen werden kann. Der feste Edelstahlsensor wird in die Flüssigkeit eingebracht und wird zu sehr kleinen Drehbewegungen in einem hohen Frequenzbereich angeregt. Die Oberfläche des Edelstahlsensors bewegt sich somit durch die Flüssigkeit und verliert durch die Reibung mit der Flüssigkeit Reibungsenergie. Dieser Verlust an Energie wird durch die Elektronik im Gerät erfasst und ermöglicht einen Rückschluss auf die Viskosität der Flüssigkeit.

Ein hoher Energieverlust entsteht bei hoher Viskosität. 

Ein geringer Energieverlust entsteht bei niedriger Viskosität.